Praktikant/innen berichten


Constantin Schenck - Psychologiepraktikant 2018

Liebes Grundstein-Team,

vielen Dank für die interessante und abwechslungsreiche Praktikumszeit, die ihr mir ermöglicht habt.

Ich habe von den Fall-Supervisionen sehr profitiert, bei den Gesprächsgruppen viel gelernt und in den Indikationsgesprächen vielseitige Einblicke bekommen. Es hat mich sehr gefreut, dass ich die Arbeitstherapie kennenlernen konnte und die vielen Möglichkeiten nutzen, die in ihr geboten werden. Ich hatte viel Spaß an dem ansprechend abwechslungsreichen Freizeitangebot und bekam sogar die Möglichkeit, es teilweise zu leiten. Auf diese Weise habe ich z.B. die Freude am Klettern und Bouldern entdeckt.

Bei der Hilfeplankonferenz habe ich einen Einblick in die Bereiche bekommen, die mit der Reha zusammenhängen. Ich hatte sehr interessante Gespräche mit RehabilitandInnen und durfte viele verschiedene Menschen mit verschiedenen Lebensgeschichten kennenlernen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt im Team, in dem ein äußerst netter Umgang herrscht und immer ein offenes Ohr für mich da war.

Der Optimismus des therapeutischen Teams, auch und gerade in schwierigen Situationen, hat mich sehr beeindruckt. Auf die Gefahr hin, kitschig zu klingen, möchte ich euch trotzdem sagen, dass ihr mir unvergessen bleibt!

Liebe Grüße

Constantin Schenck

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Roswitha Vogel - Bundesfreiwilligendienst 2016/2017

Liebe Rehabilitandinnen und Rehabilitanden,

zuerst möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken, dass ich meine Zeit hier in der Reha mit Ihnen allen verbringen durfte und Sie mir so viel Vertrauen entgegengebracht haben. Ich konnte sehr viel lernen im letzten Jahr, vom Team aber auch viel von Ihnen.

Auch wenn es Tage und Wochen gab, an denen die Arbeit hier sehr anstrengend war oder ich auch privat mit Dingen belastet war und eigentlich das Gefühl hatte, nicht noch mehr bewältigen zu können, bin ich immer sehr gerne in die Reha gekommen.

Es ist zwar nicht Ihre Aufgabe, mir und anderen Mut zu machen, aber das haben Sie. Ich bewundere Sie oft für Ihren Mut, es zu wagen, an sich selbst zu arbeiten und etwas zu verändern.

Einige von Ihnen durfte ich sehr lange begleiten und ich freue mich sehr, wenn ich daran denke, wie viel Sie schon geschafft haben.

Sie merken von diesen ganzen Fortschritten vielleicht nicht so viel, wie ich es Ihnen wünschen würde. Aber denken Sie mal daran, wie es ist, wenn Kinder wachsen und groß werden. Im Alltag merken sie davon auch nichts, sie werden im Spiegel nicht von einem Tag auf den nächsten größer geworden sein, trotzdem wachsen sie. Ihre Fortschritte hier werden Sie vielleicht auch nicht über Nacht sehen und wenn es Ihnen mal schlechter geht erst recht nicht. Aber Sie machen sie trotzdem!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich nicht entmutigen lassen, egal was noch kommt, und dabei haben Sie hier tolle Unterstützung. Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich trauen, alles anzusprechen, was Ihnen auf dem Herzen liegt, Ihre Bedürfnisse zu äußern, auch mal Nein zu sagen, dass Sie gut auf sich achtgeben. Und dass Sie dabei nicht zu viel Angst vor Rückschlägen haben und manche Ihrer Ideen einfach mal ausprobieren.

Ich wünsche Ihnen allen Kraft, Mut, Hoffnung und Erfolg und alles, alles Gute, und dass Sie sich später, genau wie ich, an eine erfolgreiche Zeit mit wunderbaren Menschen zurückerinnern können.

Alles Liebe!

Roswitha Vogel

Tübingen, 01.09.2017

 

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